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Türkischer Honig: Was ist das und wie wird er gemacht

Henry Arthur Cooper Sutton • 2026-08-25 • Gepruft von Mia Schneider

Türkischer Honig sieht aus wie Honig, ist aber keiner – die Süßware aus der Türkei hat mit Bienenhonig nur den Namen gemein. Hier erfahren Sie, was türkischer Honig eigentlich ist, wie er hergestellt wird und woran Sie Qualität erkennen.

Hauptzutaten: Zucker, Glukose, Wasser, Eischnee ·
Alternativnamen: Türkenhonig, Weißer Nougat ·
Ursprungsland: Türkei

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die wichtigsten Eckdaten zu türkischem Honig im Überblick:

Fakten auf einen Blick: Was Sie über türkischen Honig wissen sollten
Eigenschaft Wert
Hauptzutaten Zucker, Glukose, Wasser, Eischnee
Enthält Honig Kann enthalten, muss aber nicht
Haltbarkeit Jahrelang bis unbegrenzt
Typische Form Block, gewürfelt oder als Strang
Alternative Namen Türkenhonig, Weißer Nougat, Lokum (Verwechslung)
Glutenfrei Ja, wenn Maisstärke statt Weizenstärke verwendet wird
Vegane Varianten Ja, wenn kein Honigzusatz enthalten ist

Was ist ein türkischer Honig?

Türkischer Honig – auch als Lokum bekannt – ist eine der ältesten Süßspeisen der Türkei. Die Verwechslung mit Bienenhonig ist weit verbreitet, aber irreführend: Die Süßware besteht im Kern aus Zucker, Glukose, Wasser und Eischnee, nicht aus Nektar. Die Wikipedia definiert türkischen Honig als „weiße Würfel mit innerem Fruchtgelee“ und setzt ihn mit Lokum gleich. Historisch reicht die Tradition bis ins 18. Jahrhundert zurück, als ein Hofkonditor in Istanbul die Süßware für den Sultan entwickelte.

Das Paradox

Türkischer Honig ist weder türkisch noch Honig – der Name ist ein Marketingbegriff, der bis heute für Verwirrung sorgt.

Wie heißt türkischer Honig noch?

  • Lokum – der türkische Originalname, abgeleitet vom arabischen „rahat-ul hulküm“ („was der Kehle wohltut“)
  • Türkenhonig – veraltete Bezeichnung, vor allem in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich
  • Weißer Nougat – irreführend, da echter Nougat Nüsse und Kakaobutter enthält

Die Rezeptseite Emma Rezepte beschreibt türkischen Honig als Süßware aus Zucker, Wasser, Stärke und Aromen wie Rosenwasser – eine Definition, die deutlich macht, dass hier kein Bienenprodukt gemeint ist.

Fazit: Türkischer Honig ist eine Süßware, kein Honig. Verbraucher sollten die Zutatenliste prüfen, denn ob wirklich Honig enthalten ist, entscheidet jeder Hersteller selbst.

Diese Unterscheidung erklärt, warum türkischer Honig in Rezepten, Lagerung und Preis anders behandelt wird als Bienenhonig.

Wie wird türkischer Honig gemacht?

Die Herstellung von Lokum folgt einem präzisen Prozess, bei dem Temperatur und Timing entscheidend sind. Ein klassisches Rezept zeigt die Grundprinzipien.

Vier Zutaten, ein Prinzip: Zucker, Glukose und Wasser werden auf rund 140 Grad erhitzt. Dann wird geschlagener Eischnee untergehoben, der der Masse ihre luftige Konsistenz verleiht. Aromen wie Rosenwasser, Vanille oder Zitrone kommen hinzu, bevor die Masse in Formen gegossen und über Nacht ausgekühlt wird.

  1. Zucker, Glukose und Wasser in einem Topf auf etwa 140 Grad erhitzen.
  2. Geschlagenen Eischnee unterheben, bis die Masse luftig wird.
  3. Aromen wie Rosenwasser, Vanille oder Zitrone sowie optionale Zusätze wie Pistazien oder Mandeln einrühren.
  4. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form gießen und über Nacht auskühlen lassen.
  5. Die ausgekühlte Masse in Würfel schneiden und mit Puderzucker bestäuben.
Zutaten für klassisches Lokum nach Emma Rezepte (Kochseite)
Zutat Menge Funktion
Zucker 400 g Süßungsmittel, Kristallstruktur
Wasser 300 ml Lösungsmittel für den Sirup
Maisstärke 50 g Bindemittel, sorgt für die typische Konsistenz
Zitronensaft 1 TL Säuerungsmittel, verhindert Kristallisation
Rosenwasser 1 TL Aroma, charakteristischer Geschmack

Ein alternatives Rezept der Rezeptwelt (Community-Kochseite) kocht 750 g Wasser und 750 g Zucker zu einem Sirup ein und lässt die Masse über Nacht ruhen, bis sie schnittfest ist. Typische Zusätze sind gehackte Pistazien, Mandeln oder getrocknete Feigen – sie verleihen dem Lokum nicht nur Geschmack, sondern auch Textur.

Die Imkerei Schachtner (Fachblog für Imkerei) bestätigt diese Grundtechnik und betont, dass die Masse nach dem Kochen in eine mit Backpapier ausgelegte Form gegossen wird – nach dem Erkalten wird sie in Würfel geschnitten und mit Puderzucker bestäubt.

Was zu beachten ist

Die Temperaturkontrolle ist der kritischste Schritt: Wird der Sirup zu heiß, karamellisiert der Zucker und das Lokum wird hart. Bei zu niedriger Temperatur bleibt die Masse klebrig und forminstabil.

Fazit: Die Herstellung erfordert Präzision. Hobbyköche sollten ein Zuckerthermometer verwenden, da die richtige Temperatur den entscheidenden Unterschied zwischen elastischem Lokum und klebriger Masse ausmacht.

Die Technik macht den Unterschied: Wer die Temperatur kontrolliert, erhält ein elastisches Lokum statt einer klebrigen Masse.

Welcher ist der teuerste türkische Honig?

Die Preisspanne bei türkischem Honig ist enorm – sie reicht von wenigen Euro im Supermarkt bis zu über 50 Euro für edle Varianten. Der teuerste türkische Honig wird oft mit exotischen Zutaten wie Safran, Rosenblüten oder handverlesenen Pistazien hergestellt. wlw.de (B2B-Marktplatz) weist darauf hin, dass die Preise je nach Region und Pflanzenquelle erheblich variieren.

Drei Faktoren treiben den Preis:

  • Zutatenqualität: Hochwertige Pistazien aus Antep (Gaziantep) kosten ein Vielfaches von Standard-Nüssen
  • Verarbeitung: Handwerklich hergestelltes Lokum ist aufwändiger als industrielle Ware
  • Verpackung: Geschenkboxen mit aufwendiger Verzierung erhöhen den Endpreis

Warum ist Manuka so teuer?

Eine häufige Frage, die zeigt, wie oft türkischer Honig mit medizinischem Honig verwechselt wird. Manuka-Honig ist teuer aufgrund seiner Seltenheit und antibakteriellen Eigenschaften – er ist jedoch kein türkischer Honig. Der neuseeländische Manuka-Honig stammt von der Manuka-Pflanze (Leptospermum scoparium) und wird für seinen hohen Gehalt an Methylglyoxal geschätzt. Der Preis für zertifizierten Manuka-Honig mit hohem MGO-Wert (Methylglyoxal-Gehalt) kann bei 100 Euro pro 250 Gramm liegen. Manukahonig Wirkung (Informationsseite) stellt klar, dass die hohe Nachfrage und die begrenzte Produktion den Preis treiben – ein direkter Vergleich mit türkischem Honig ist also nicht sinnvoll.

Fazit: Der teuerste türkische Honig kostet selten mehr als 50 Euro pro Kilo. Manuka ist eine andere Kategorie: Käufer von türkischem Honig sollten nicht auf Manuka umsteigen, da das Produkt und die Wirkung völlig unterschiedlich sind.

Die Preisunterschiede folgen also weniger dem Namen als den Zutaten und der Herkunft.

Wie lagert man Honig richtig?

Die Lagerung von Bienenhonig und türkischem Honig (Lokum) unterscheidet sich grundlegend. Für echten Bienenhonig gilt ein bewährtes Prinzip, das auch für andere Lebensmittel relevant ist.

Honig sollte kühl, trocken und dunkel gelagert werden – aber nicht im Kühlschrank. Die Verbraucherzentrale (unabhängige Verbraucherorganisation) warnt: Kühlschranktemperaturen zwischen 4 und 8 Grad fördern die Kristallisation, was zwar die Qualität nicht beeinträchtigt, aber die Konsistenz unangenehm körnig macht. Optimal sind Temperaturen zwischen 10 und 18 Grad.

Der häufige Fehler

Wer Honig im Kühlschrank lagert, erntet nach wenigen Wochen eine feste, kristallisierte Masse. Das ist kein Zeichen von Verderb, aber viele Verbraucher entsorgen ihn dann vorsorglich.

Muss Honig im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Nein, Honig gehört nicht in den Kühlschrank. Aufgrund seines niedrigen Wassergehalts (unter 20 Prozent) und des sauren pH-Werts (zwischen 3,5 und 4,5) ist Honig ein natürliches Konservierungsmittel. Mikroorganismen haben in dieser Umgebung keine Überlebenschance – der Kühlschrank ist schlicht überflüssig.

Welche 5 Lebensmittel gehören nicht in den Kühlschrank?

Neben Honig gibt es weitere Lebensmittel, die durch Kühlung Schaden nehmen:

  • Brot: Wird schneller trocken und schimmelt im Kühlschrank sogar schneller als bei Raumtemperatur
  • Tomaten: Verlieren Aroma und werden mehlig
  • Zwiebeln: Werden weich und schimmeln schneller
  • Knoblauch: Treibt aus und wird gummiartig
  • Honig: Kristallisiert und verliert seine fließfähige Konsistenz

Die Faustregel: Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt, trockene Waren und Obst mit Nachreifung brauchen keine Kühlung.

Wo lagert man geöffneten Honig?

Geöffneter Honig gehört in einen luftdichten Behälter – am besten das Originalglas mit Schraubdeckel. Der Lagerort sollte trocken, dunkel und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Ein Küchenschrank fern von Herd und Spüle ist ideal. Bei richtiger Lagerung hält sich geöffneter Honig nahezu unbegrenzt; die Honig.net (Informationsportal Honig) bestätigt, dass ägyptischer Honig aus 3000 Jahre alten Gräbern noch genießbar war.

Für türkischen Honig (Lokum) gelten andere Regeln: Die FürSie (Frauenzeitschrift) empfiehlt, Lokum in einer verschließbaren Dose mit Backpapier-Trennlagen aufzubewahren – und warnt davor, ihn in den Kühlschrank zu legen, da er dort Feuchtigkeit aufnimmt und schneller schlecht wird. Die Reiseplattform iRoamly gibt eine Haltbarkeit von bis zu zwei Wochen bei Raumtemperatur und bis zu einem Monat im Kühlschrank an – Letzteres ist jedoch umstritten.

Fazit: Verbraucher sollten Bienenhonig im Schrank lagern und Lokum luftdicht verpacken. Der häufige Fehler: Beide werden wie andere Lebensmittel behandelt, obwohl ihre Zusammensetzung völlig anders ist.

Wer beide Produkte unterschiedlich lagert, vermeidet die häufigsten Fehler.

Ist alter Honig noch essbar?

Die Haltbarkeit von Honig ist legendär – und wissenschaftlich begründet. Aufgrund seines niedrigen Wassergehalts und des sauren pH-Werts können Bakterien, Schimmelpilze und Hefen in Honig nicht überleben. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL, Bundesministerium) bestätigt, dass Honig bei richtiger Lagerung jahrzehntelang haltbar ist.

Kann man 3000 Jahre alten Honig essen?

Ja. In ägyptischen Gräbern wurden Töpfe mit Honig gefunden, die über 3000 Jahre alt waren – und bei der Öffnung noch essbar waren. Die Honig.net (Informationsportal zu Honig) berichtet von diesen archäologischen Funden. Der Grund: Honig entzieht Mikroorganismen durch Osmose das Wasser, sodass sie sich nicht vermehren können – ein natürlicher Konservierungsmechanismus, den die alten Ägypter bereits nutzten.

Warum darf man Honig nicht erwärmen?

Erhitzen über 40 Grad zerstört wertvolle Enzyme – insbesondere das Enzym Glucose-Oxidase, das für die antibakterielle Wirkung verantwortlich ist. Bei Temperaturen über 60 Grad können zudem schädliche Stoffe wie Hydroxymethylfurfural (HMF) entstehen. Die Öko-Test (Verbrauchermagazin) empfiehlt daher, Honig nur in lauwarme Getränke zu geben – nicht in kochenden Tee.

Die Empfehlung: Honig erst in die Tasse geben, wenn der Tee auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Das bewahrt die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe und verhindert die Bildung von HMF.

Wie erkenne ich verdorbenen Honig?

Echter Honig verdirbt kaum – aber es gibt Ausnahmen. Anzeichen für Verderb sind:

  • Schimmelbildung: Graue oder weiße Flecken auf der Oberfläche – dann sofort entsorgen
  • Gärung: Bläschenbildung, alkoholischer oder säuerlicher Geruch – der Honig hat Feuchtigkeit gezogen und beginnt zu gären
  • Ungewöhnlicher Geruch: Riecht der Honig modrig oder chemisch, ist er verdorben
  • Kristallisation: Ist kein Zeichen von Verderb – einfach im Wasserbad bei maximal 40 Grad wieder verflüssigen

Die Verbraucherzentrale (unabhängige Verbraucherorganisation) rät: Bei Zweifeln lieber wegwerfen, besonders wenn der Honig untypisch riecht oder schimmelt – das ist zwar selten, kommt aber vor.

Fazit: Honig ist das haltbarste Naturprodukt überhaupt – 3000 Jahre alte Proben aus Ägypten waren noch genießbar. Erhitzen über 40 Grad zerstört jedoch wertvolle Enzyme. Verbraucher sollten Lokum dunkel, kühl und luftdicht lagern, dann hält es ein Jahr.

Die wichtigste Regel: Honig nicht erhitzen, Lokum trocken halten.

In welchem Land gibt es den besten Honig?

Die Frage nach dem besten Honig ist subjektiv – die Qualität hängt von der Region, den Pflanzen und der Imkerei ab. Dennoch gibt es Länder, die in der Honigwelt besonders hervorstechen.

Das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) definiert Qualitätskriterien, die unabhängig vom Herkunftsland gelten: Wassergehalt unter 20 Prozent, geringer HMF-Gehalt, keine Rückstände. Die Spitzenreiter in der Honigproduktion sind:

  • Neuseeland: Manuka-Honig – bekannt für antibakterielle Wirkung, teuer und begrenzt verfügbar
  • Türkei: Pinienhonig aus der Region Marmaris – einzigartig durch die Honigtanne (Marchalina hellenica)
  • Deutschland: Waldhonig aus dem Schwarzwald – kräftig im Geschmack, oft mit hohem Mineralgehalt

Visit Cappadocia (Türkei-Reiseportal) beschreibt den türkischen Çiçek balı (Blütenhonig) als hellen, blumigen Frühlingshonig aus Wildblumen der anatolischen Steppe – ein Produkt, das in Deutschland kaum erhältlich ist, aber zu den besten Honigsorten der Welt zählt.

Die Schweizer Plattform gretzcom hebt den Palandöken-Honig aus Ostanatolien hervor – eine Geven-Honigsorte, die von Wildpflanzen in Höhenlagen über 2000 Metern stammt. Diese regionalen Spezialitäten sind die eigentlichen Schätze der türkischen Honigproduktion – und haben mit türkischem Honig als Süßware nichts zu tun.

Fazit: Wer besten Honig sucht, sollte auf türkische Regionalsorten wie Anzer- oder Palandöken-Honig achten – nicht auf die Süßware „türkischer Honig“. Neuseeland und Deutschland produzieren ebenfalls Spitzenprodukte, aber die Auswahl hängt vom persönlichen Geschmack ab.

Türkischer Honig wird in deutschsprachigen Rezepten häufig als Lokum beschrieben und aus Zucker, Wasser, Stärke/Reismehl, Zitronensaft und Aromaten wie Rosenwasser hergestellt.

– Emma Rezepte (Kochseite)

Eine Quelle warnt davor, Lokum im Kühlschrank zu lagern, weil er dort Feuchtigkeit aufnehmen und schneller schlecht werden könne.

– FürSie (Frauenzeitschrift)

Die Grenze zwischen türkischem Honig als Süßware und türkischen Honigsorten als Naturprodukt ist fließend – und wird im Alltag oft übersehen. Für Verbraucher im deutschsprachigen Raum bedeutet das: Wer „türkischen Honig“ kauft, bekommt in der Regel eine Zucker-Eischnee-Süßigkeit, keinen Honig im biologischen Sinne. Wer echten türkischen Honig sucht, muss auf die Bezeichnung achten – und zu regionalen Sorten wie Anzer, Palandöken oder Çiçek balı greifen. Der Kauf im türkischen Feinkostgeschäft mit Beratung vor Ort ist die sicherste Wahl. Für Käufer im Supermarkt oder auf Amazon ist die Erkenntnis klar: Genießen Sie Lokum als das, was es ist – eine traditionelle Süßspeise – aber erwarten Sie keine gesundheitlichen Vorteile eines Bienenhonigs.

Verwandte Beiträge: Türkischer Honig: Rezept, Synonyme und Herstellung

Häufig gestellte Fragen

Ist türkischer Honig vegan?

Ja, wenn er ohne Honigzusatz hergestellt wird. Die klassische Rezeptur aus Zucker, Glukose und Maisstärke ist rein pflanzlich. Enthält er jedoch Bienenhonig, ist er nicht vegan.

Enthält türkischer Honig Nüsse?

Nicht zwangsläufig – es gibt Varianten mit und ohne Nüsse. Premium-Varianten enthalten oft Pistazien oder Mandeln. Lesen Sie die Zutatenliste, wenn Sie Allergiker sind.

Wie lange ist türkischer Honig haltbar?

Bei trockener, kühler Lagerung in einer verschließbaren Dose hält sich Lokum bis zu einem Jahr. Bei Raumtemperatur sind es etwa zwei Wochen, im Kühlschrank bis zu einem Monat – das Risiko von Feuchtigkeitsaufnahme besteht jedoch.

Kann türkischer Honig schimmeln?

Ja, wenn er Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Die luftdichte Verpackung mit Backpapier-Trennlagen ist daher entscheidend. Sichtbarer Schimmel bedeutet: sofort entsorgen.

Welche Farben hat türkischer Honig?

Klassisches Lokum ist weiß. Es gibt aber auch rosa, gelbe oder grüne Varianten – je nach Aroma (Rosenwasser, Zitrone, Minze) und eventueller Lebensmittelfarbe.

Ist türkischer Honig glutenfrei?

Ja, wenn Maisstärke statt Weizenstärke verwendet wird. Die meisten traditionellen Rezepte verwenden Maisstärke – prüfen Sie dennoch die Verpackung.



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