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Feldsalat: Nährwerte, Gesundheit und Zubereitung

Henry Arthur Cooper Sutton • 2026-08-09 • Gepruft von Mia Schneider

Wer im Winter nach einer frischen, knackigen Salatalternative sucht, landet schnell beim Feldsalat – den kleinen, nussig schmeckenden Blättern, die von Oktober bis Februar Saison haben. Doch das grüne Blattgemüse ist nicht nur leicht und lecker, sondern auch ein Nährstoffpaket mit einem Haken: Es enthält sowohl wertvolle Vitamine als auch Nitrat und Oxalsäure, die in größeren Mengen unerwünschte Effekte haben können. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es beim Verzehr ankommt, wie viel man bedenkenlos essen kann und wie die Zubereitung gelingt.

Kalorien pro 100 g: 14 kcal ·
Vitamin C pro 100 g: 38 mg ·
Eisen pro 100 g: 2,2 mg ·
Ballaststoffe pro 100 g: 1,8 g ·
Saison: Oktober bis Februar

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Individuelle Schwelle für gesundheitliche Risiken durch Nitrat ist nicht genau beziffert.
  • Die genaue Menge an Oxalsäure in Feldsalat variiert je nach Anbau und Erntezeit.
3Zeitleisten-Signal
  • Oktober bis Februar: Hauptsaison für Feldsalat aus regionalem Anbau in Deutschland.
  • Seit dem 17. Jahrhundert in Europa kultiviert.
4Wie es weitergeht
  • Nachfrage nach Feldsalat steigt durch verstärktes Bewusstsein für saisonales Gemüse.
  • Neue Anbaumethoden könnten Nitratgehalt weiter senken.

Fünf Nährwerte, ein klares Bild: Feldsalat ist ein Leichtgewicht mit hoher Nährstoffdichte – aber die Kalorienangaben variieren je nach Quelle leicht.

Nährwert pro 100 g Wert
Kalorien 14 kcal
Vitamin C 38 mg
Eisen 2,2 mg
Ballaststoffe 1,8 g
Wasser ca. 94 %

Warum soll man nicht so viel Feldsalat essen?

Nitratgehalt und Gesundheit

Feldsalat gehört zu den nitratreichen Blattgemüsen. Im Körper kann Nitrat zu Nitrit umgewandelt werden, das die Sauerstoffaufnahme im Blut beeinträchtigen kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass bei empfindlichen Personen – insbesondere Säuglingen – ein übermäßiger Verzehr problematisch sein kann. Wer täglich große Mengen isst, sollte auf Abwechslung achten. (Quelle: ÖKO-TEST (Verbrauchermagazin))

Oxalsäure in Feldsalat

Neben Nitrat enthält Feldsalat Oxalsäure, die die Aufnahme von Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium hemmen kann. Laut Gesundheit.de (Gesundheitsportal) sollten Menschen mit Neigung zu Nierensteinen den Verzehr einschränken. Ein moderater Konsum ist jedoch für gesunde Erwachsene unbedenklich.

Empfohlene Höchstmenge für Erwachsene und Kinder

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (wissenschaftliche Fachgesellschaft) empfiehlt, bei nitratreichem Gemüse nicht mehr als 200 g pro Tag zu verzehren. Für Feldsalat bedeutet das: eine Portion von 50–100 g ist ideal. Kleinkinder und Schwangere sollten besonders zurückhaltend sein.

Fazit: Feldsalat liefert wertvolle Nährstoffe, aber Nitrat und Oxalsäure setzen eine natürliche Obergrenze. Gesunde Erwachsene: 50–100 g täglich sind unbedenklich. Säuglinge und Schwangere: besser auf andere Salatsorten ausweichen.

Das Fazit: Feldsalat ist gesund, aber nur in Maßen.

Was ist gesund an Feldsalat?

Vitamine und Mineralstoffe

Feldsalat ist ein echtes Powerpaket: Er enthält beachtliche Mengen an Vitamin C, Provitamin A, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalium. Das ÖKO-TEST (Verbrauchermagazin) hebt hervor, dass schon eine Portion von 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C zu etwa 40 % deckt. Auch der Eisengehalt ist für ein Blattgemüse bemerkenswert: 2,2 mg pro 100 g (Ernährung.de (Nährwertdatenbank)).

Ballaststoffe und Verdauung

Mit 1,8 g Ballaststoffen pro 100 g unterstützt Feldsalat eine gesunde Verdauung. Die DGE (Fachgesellschaft) empfiehlt eine tägliche Ballaststoffzufuhr von 30 g – ein Salat mit Feldsalat kann also einen kleinen, aber feinen Beitrag leisten.

Antioxidative Wirkung

Feldsalat enthält Beta-Carotin und andere Antioxidantien, die Zellen vor oxidativem Stress schützen können. Eine Metaanalyse im Fachjournal BMJ legt nahe, dass 1,5 Portionen grünblättriges Gemüse pro Tag das Diabetes-Risiko um 14 Prozent senken können – Feldsalat zählt dazu.

Das Fazit

Feldsalat ist nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an mehreren Mikronährstoffen. Wer regelmäßig eine Handvoll isst, tut seiner Gesundheit etwas Gutes – solange die Menge im Rahmen bleibt.

Die Balance entscheidet: In Maßen genossen, überwiegen die Vorteile.

Wie viel Feldsalat darf man täglich essen?

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Die DGE (wissenschaftliche Fachgesellschaft) rät, bei nitrathaltigem Gemüse wie Feldsalat nicht mehr als 200 g pro Tag zu essen. Die empfohlene Portionsgröße für einen Beilagensalat liegt bei 50–100 g – das entspricht etwa einer handvoll Blätter. (Quelle: DGE (wissenschaftliche Fachgesellschaft))

Portionsgrößen für Erwachsene

Für einen gesunden Erwachsenen ohne Vorerkrankungen ist eine Portion von 50–100 g Feldsalat täglich unbedenklich. Größere Mengen sollten vermieden werden, da sonst die Nitrataufnahme ansteigt. Gesundheit.de (Gesundheitsportal) weist darauf hin, dass eine ausgewogene Ernährung mehrere Salatsorten umfassen sollte.

Besondere Hinweise für Säuglinge und Schwangere

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Säuglingen unter sechs Monaten keinen Feldsalat zu geben. Auch Schwangere sollten den Konsum einschränken, da Nitrit die Sauerstoffversorgung des Fötus beeinträchtigen könnte. Abwechslung mit anderen Salaten wie Rucola oder Endivie ist sinnvoll. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (Risikobewertungsbehörde))

Wann darf man Feldsalat nicht mehr essen?

Anzeichen von Verderb

Feldsalat ist verdorben, wenn die Blätter schlaff, braun verfärbt oder schleimig sind. Auch ein unangenehmer Geruch deutet auf Verderb hin. Der WDR (öffentlich-rechtlicher Sender, Ratgeberredaktion) rät, bereits welke Blätter vor dem Waschen zu entfernen.

Lagerung und Haltbarkeit

Frischer Feldsalat hält sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Am besten bewahrt man ihn in einem feuchten Tuch oder in der Gemüseschublade auf. NOZ (Regionalzeitung, Verbraucherredaktion) empfiehlt, ihn möglichst frisch zu verzehren, da die empfindlichen Blätter schnell an Qualität verlieren. (Quelle: NOZ (Regionalzeitung, Verbraucherredaktion))

Saisonale Verfügbarkeit

Feldsalat hat in Deutschland von Oktober bis Februar Hauptsaison. Außerhalb dieser Zeit stammt er oft aus Gewächshäusern oder Importen, was den Nitratgehalt erhöhen kann. Regionaler Anbau in der Saison ist nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich die beste Wahl.

Wie bereite ich Feldsalat richtig zu?

Waschen und Putzen

Feldsalat wird oft mit Sand und Erde angeboten, daher ist gründliches Waschen wichtig. Die NOZ (Verbraucherredaktion) rät, die Büschel mehrfach in kaltem Wasser zu schwenken, abtropfen zu lassen und welke Blätter zu entfernen. Saubere Wurzelenden können mitverarbeitet werden, sonst werden sie abgeschnitten. Anschließend trockenschleudern oder -tupfen, wie es der WDR (Ratgeberredaktion) empfiehlt.

Klassisches Dressing

Ein einfaches Dressing aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer passt perfekt zu Feldsalat. Die Säure des Essigs harmoniert mit dem nussigen Geschmack. Der WDR (Ratgeberredaktion) verfeinert sein Rezept mit Walnüssen und Brotwürfeln – eine Kombination, die für Biss und Aroma sorgt.

Tipps für die Zubereitung

Das Dressing sollte erst kurz vor dem Servieren hinzugegeben werden, sonst werden die Blätter matschig. Wer Feldsalat als Hauptgericht isst, kann ihn mit gerösteten Nüssen, Apfelspalten oder gegrilltem Halloumi ergänzen. So entsteht eine sättigende Mahlzeit mit rund 300–400 kcal.

Warum das wichtig ist

Die richtige Zubereitung entscheidet über Geschmack und Verträglichkeit. Wer Feldsalat zu lange lagert oder zu nass serviert, verliert sowohl Nährstoffe als auch den knackigen Biss.

Kernpunkt: Frische und Sorgfalt sind der Schlüssel zu einem gelungenen Feldsalat-Gericht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Feldsalat richtig zubereiten

  1. Feldsalat putzen: Entfernen Sie welke und vergilbte Blätter. Schneiden Sie die Wurzelenden ab, falls sie nicht sauber sind.
  2. Gründlich waschen: Geben Sie den Salat in eine große Schüssel mit kaltem Wasser. Bewegen Sie die Blätter sanft, damit Sand und Erde nach unten sinken. Heben Sie den Salat heraus und wiederholen Sie den Vorgang ein- bis zweimal.
  3. Trockenschleudern: Nutzen Sie eine Salatschleuder oder tupfen Sie die Blätter vorsichtig mit einem Küchentuch trocken. Feuchte Blätter verwässern das Dressing.
  4. Dressing anrühren: Mischen Sie 3 EL Essig (z. B. Himbeer- oder Weißweinessig), 5 EL Öl (Walnuss- oder Rapsöl), 1 TL Senf, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker. Optional: frische Kräuter wie Petersilie.
  5. Salat marinieren: Geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat und vermengen Sie alles locker mit den Händen oder zwei Löffeln.
  6. Servieren: Feldsalat schmeckt pur oder mit Toppings wie gerösteten Walnüssen, Apfelspalten, Croutons oder gegrilltem Hähnchen.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Feldsalat enthält Nitrat und Oxalsäure (ÖKO-TEST (Verbrauchermagazin)).
  • Empfohlene tägliche Portion: 50–100 g (DGE (Fachgesellschaft)).

Was unklar ist

  • Die genaue gesundheitliche Risikoschwelle durch Nitrat ist individuell verschieden.
  • Der Oxalsäuregehalt variiert je nach Anbau und Sorte.
  • Die Werte für Vitamin C, Eisen und Folsäure können je nach Quelle und Anbau variieren.

„Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, nitratreiches Gemüse wie Feldsalat in Maßen zu genießen – 50 bis 100 Gramm pro Tag sind unbedenklich.“

– DGE (wissenschaftliche Fachgesellschaft)

„Nitrat im Gemüse kann für Säuglinge und Kleinkinder ein Risiko darstellen. Bei Feldsalat ist daher Vorsicht geboten.“

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) (Risikobewertungsbehörde)

Die beiden Stellungnahmen zeigen die Spannbreite: Feldsalat ist gesund, aber nicht unbegrenzt. Die Herausforderung liegt im richtigen Maß.

Häufig gestellte Fragen

Kann Feldsalat bei Magenproblemen helfen?

Feldsalat ist leicht verdaulich und ballaststoffreich, was die Verdauung fördern kann. Bei akuten Magenreizungen sollte man ihn jedoch nur in kleinen Mengen essen, da die Oxalsäure reizend wirken könnte.

Ist Feldsalat für Diabetiker geeignet?

Ja, Feldsalat hat einen niedrigen glykämischen Index und kaum Kohlenhydrate (0,81 g pro 100 g). Er eignet sich hervorragend für eine blutzuckerfreundliche Ernährung.

Enthält Feldsalat viel Vitamin K?

Feldsalat liefert etwa 200 µg Vitamin K pro 100 g. Personen, die Blutverdünner (Antikoagulanzien) einnehmen, sollten ihren Konsum mit dem Arzt besprechen.

Kann man Feldsalat einfrieren?

Einfrieren ist nicht empfehlenswert, da die Blätter nach dem Auftauen matschig werden und ihr Aroma verlieren. Besser frisch kaufen und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren.

Ist Feldsalat gut für die Haut?

Dank des hohen Gehalts an Vitamin C und Beta-Carotin kann Feldsalat die Kollagenproduktion unterstützen und die Haut vor oxidativem Stress schützen.

Für alle, die im Winter nicht auf frische Blattsalate verzichten wollen, bleibt Feldsalat eine der besten Optionen – nährstoffreich, kalorienarm und vielseitig. Die Entscheidung für die richtige Portionsgröße ist dabei der Schlüssel: 50–100 Gramm täglich nutzen die gesundheitlichen Vorteile, ohne die Risiken von Nitrat und Oxalsäure zu unterschätzen. Wer abwechselt und auf Saisonware setzt, genießt Feldsalat genau so, wie er sein soll.



Henry Arthur Cooper Sutton

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Henry Arthur Cooper Sutton

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.